Plastikrückstände in Kinderkörpern

Vor rund einer Woche ging bereits die erste Meldung über die Studie durch die Medien. Mittlerweile sind weitere Details der Studie des Umweltbundesamtes veröffentlicht worden.
Neben Ultra-Micro-Plastiks sind auch Ultra-Feinstaub in Lungen sowie Blutbahnen und Herzen von Kindern nachweisbar.
Von den sichtbaren (unnötigen) Kunststoffen, über welche seit geraumer Zeit diskutiert wird, rücken weitere Materialien in den Fokus: beschichtete Kleidung, Waschmittel und Cremes. Jeder kommt mit ihnen in Berührung.

Nachgewiesen wurden diese Stoffe im Blut und Urin der Kinder und Jugendlichen. Der untersuchte Zeitraum reicht von 2003 bis 2017 und ist damit keine Stichprobe sondern hat eine signifikante Tragweite.
Bestimmte Rückstände lassen sich bei 25% der Kinder zwischen drei und fünf Jahren nachweisen – dies ist gesundheitlich sehr bedenklich und erfordert direkten Handlungsbedarf.

11 der 15 untersuchten Inhaltsstoffe werden im Urin von 97% aller Kinder nachgewiesen

„Solche Stoffe gehören nicht in den Körper der Kinder. Diese hormonstörenden Stoffe könnten die Ursache sein für Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Fruchtbarkeitsstörungen, Krebs und Entwicklungsverzögerungen.“
Bettina Hoffmann (umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion)

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