Siemens-Chef fordert Abkehr von reinem Profitdenken

Eigentlich ist es eine Binsenweisheit, aber man kann es wohl nicht oft genug sagen: Siemens-Chef Joe Kaeser plädiert für größere gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen. In einem Gastbeitrag für die Zeitschrift „Harvard Business Manager“ fordert der Manager einen Abschied vom reinen Profitdenken.

„Ihren tieferen Sinn finden Unternehmen dann, wenn sie Wert schaffen nicht nur für Shareholder und Stakeholder, sondern für eine integrierte Interessengemeinschaft: ‚The business of business is to serve society'“, schreibt Kaeser. (Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, der Gesellschaft zu dienen).
Über ihre wirtschaftlichen Aufgaben hinaus sollten Unternehmen bereit sein, für Weltoffenheit, fairen Wettbewerb und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzustehen, argumentiert Kaeser.

„Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, ergibt sich daraus die Weiterentwicklung eines Gesellschaftsmodells, das eines inklusiven Gesellschaftsmodells.“
n-tv 17.09.2019

Wir als Unternehmensnetzwerk sind an dieser Stelle schon einen Schritt weiter und haben ein Netzwerk aus Partnern geschaffen, welche sich ihrer Verantwortung durch Engagement für ihre Umgebung stellen wollen. Es ist Zeit sein Umfeld nicht als Belastung oder Ressource zu sehen, sondern als Chance für nachhaltiges Wachstum. Hierfür steht unsere Kooperation ein – siehe Kooperation

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